| Wohnhäuser am Hungerberg in Aarau. Das Grundstück der geplanten Überbauung liegt an der Weinbergstrasse am Südhang des Hungerbergs am Stadtrand von
Aarau. Die Parzelle ist eingebettet in die lockere Streusiedlung
des umliegenden Einfamilienhausquartiers und nordseitig über
die gesamte Länge vom angrenzenden Waldrand gefasst. Die
ausgeprägte und gut besonnte Hanglage des ehemaligen Reb-
berges erlaubt eine wunderbare Aussicht auf die Aare und die
Altstadt von Aarau.
Geplant ist eine Art Gartensiedlung mit sechs Wohnhäusern als
unabhängige Gebäudeeinheiten, welche clusterartig ins Terrain
eingebettet und an den Hang angepasst sind. Die Einbettung der Neubauten
ins steile Terrain erfolgt mittels einer sanften Terrassierung
der Umgebung im direkten Anschluss an die Gebäude.
Die geplante Überbauung besteht aus 6 Einfamilienhäusern, von denen je zwei Wohneinheiten zu
einer Art Doppeleinfamilienhaus zusammengefasst sind – die 6 Häuser treten demnach als 4 einzelne Gebäude in Erscheinung. Die Wohnhäuser enthalten mehrheitlich 5 Zimmer mit den entsprechenden Nebenräumen. Im Sockelbereich angeordnet enthalten die Häuser je nach Belegung frei
nutzbare Multifunktionsräume. Die Hauptwohnräume und die zugehörigen Terrassen und privaten
Aussenräume sind jeweils auf einem Geschoss horizontal organisiert, wobei sich der eigentliche
Wohnbereich durch eine überhohe Raumhöhe und ein erkerartiges Panoramafenster sowohl innenräumlich, aber auch volumetrisch von aussen ablesbar hervorhebt.
Die Neubauten sind in Massivbauweise geplant und treten als horizontal geschichtete, entlang der
Topographie sanft geknickte Sichtbetonbauten in Erscheinung. Grossformatige Holzfenster mit
zuweilen massiven Rahmenverbreiterungen, sowie teilweise raumhohe Ausfachungen und Türen in
unbehandeltem Holz betonen die Nähe zur Natur und brechen die Massivität des Betons.
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