Kunsthalle Schöllerareal. Die Kunsthalle Zürich hatte ihr erstes Domizil in einem Industriebau im ehemaligen Schöllerareal. Die einstöckige Halle zeichnete sich durch ihre heterogene Dachstruktur aus. Oblichtstreifen wechselten sich mit Sheddächern und geschlossenen Bereichen ab. Ziel des architektonischen Eingriffs war es nun mit den neu gebauten Wänden diese Dachstruktur abzubilden und die Halle so in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Vor den bestehenden sanierungsbedürftigen Mauern wurden die vergipsten Wände zu einer Art zweiten, inneren Schale. Die neu geschaffenen, wohlproportionierten Räume ergaben den für Kunstausstellungen notwendigen, ruhigen Rahmen. Das durch die bestehenden Oblichter eindringende Zenitallicht sorgte zusätzlich für eine optimale Belichtung. Nach dem Abbruch des Schöllerareals ist die Kunsthalle stadteinwaerts ins Löwenbräuareal gezogen.
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Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten Zürich